PD Dr. rer. nat.
Toni Luise Meister

Fachbereich
Virology
Heimatinstitut
Hamburg Eppendorf University Medical Center
Zur Arbeitsgruppe von Toni Meister am UKE
Expertisen
- Emerging Viruses
- Host-Virus Interactions
Toni Meister erwarb 2015 einen Bachelor of Science in Pflanzenbiotechnologie mit dem Focus molekularbiologischer Methoden an der Leibniz Universität Hannover. Im Jahr 2017 schloss sie ihren Master of Science in Biomedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover ab. 2021 promovierte sie in der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrer Doktorarbeit konzentrierte sie sich auf virale und Wirtsdeterminanten im Hepatitis E Virus Replikationszyklus. Zudem war sie an diversen Forschungsarbeiten zu SARS-CoV-2 und anderen respiratorischen Viren beteiligt (z.B. RSV). Nach ihrer Promotion war Toni Meister als Postdoc in derselben Abteilung tätig und konnte ihr virologisches Wissen um eine Vielzahl an Viren erweitern (z.B. MPXV und YFV). Ihre Arbeiten wurden mehrfach mit dem Best-Season Paper Award der Gesellschaft für Virologie ausgezeichnet. Außerdem fungierte sie als Expertin bei der Verfassung der Leitlinie zum Umgang mit aerosol-übertragbaren Erregern. Seit Oktober 2023 ist sie als Nachwuchsgruppenleitung am Institut für Infektionsforschung und Impfstoffentwicklung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig wo sie ihre eigene Gruppe „Molecular Virology of Emerging Viruses“ leitet.
Der Weg zum Erfolg ist oft steinig, aber diejenigen, die unbeirrt weitergehen, erreichen schließlich ihr Ziel.

PD Dr. rer. nat. Toni Luise Meister
Virology
Forschung
Ihre Forschung konzentriert sich auf neu auftretende Erreger, insbesondere auf die Analyse viraler Varianten sowie der zugrunde liegenden Mechanismen der viralen Mutagenese. Darüber hinaus untersucht sie Determinanten des viralen Tropismus und identifiziert antivirale Faktoren. Im Zentrum ihrer wissenschaftlichen Arbeit steht dabei die Interaktion zwischen Wirt und Virus.
Sonstiges
Im Laufe meiner bisherigen Karriere habe ich überwiegend positive Erfahrungen gemacht und mich als Frau in meinem beruflichen Umfeld unterstützt und wertgeschätzt gefühlt. Gleichzeitig kenne ich Kolleginnen, bei denen dies nicht durchgehend der Fall war und die im Verlauf ihrer Karriere mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert waren. Dass Frauen heute zunehmend positive und förderliche Rahmenbedingungen in der Wissenschaft vorfinden können, ist maßgeblich dem Engagement früherer Generationen von Frauen zu verdanken, die sich nachhaltig für Gleichberechtigung eingesetzt haben. Ziel ist es, diesen erreichten Fortschritt zu bewahren und weiter auszubauen, da wir im Hinblick auf tatsächliche Gleichberechtigung hinsichtlich der Repräsentation von Frauen in Führungspositionen, ihrer Sichtbarkeit in der Wissenschaft sowie der Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben noch nicht am Ziel sind.
Aus diesem Grund habe ich mich der Initiative Infect-Net angeschlossen. Persönlich ist es mir ein Anliegen, Austausch und gegenseitige Unterstützung zu fördern und damit langfristig Chancengleichheit und Diversität in unserem Fachgebiet weiter voranzubringen.
Weitere Links
Zur Arbeitsgruppe von Toni Meister am UKEToni Meister auf ORCiD
